Das "Yukon Quest", das vom kanadischen Whitehorse bis nach Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska führt, gilt als das schwierigste Hundeschlitten-Rennen der Welt. Bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius müssen die Gespanne 1.600 Kilometer durch verschneite Wälder und über steile Pässe zurücklegen. Der Kurs folgt der Postroute, auf der Hundegespanne vor mehr als 100 Jahren Briefe in die Goldgräbergebiete brachten.

Als einer der Favoriten des Rennens ging am 14. Februar William Kleedehn an den Start: Zweimal war der aus Niedersachsen nach Kanada Ausgewanderte schon Zweiter, nun wollte er es an die Spitze schaffen. Grimme-Preisträger Klaus Scherer hat ihn sowie seinen Freund und Konkurrenten Hugh Neff, der einst aus der Vorstadt Chicagos in den wilden Norden kam, über das gesamte Rennen hinweg begleitet, bis zum hochdramatischen Finale an den Berghängen des "Eagle Summit". Zudem hielten Scherer und das Kamerateam zahlreiche Randgeschichten fest - von Besuchen bei spendablen Goldgräbern und alternden Trappern bis hin zur Recherche, wie man Eisbrücken über den Yukon baut.

Die aufwändig gedrehte Dokumentation bietet einmalige Einblicke in die atemberaubende Winterwildnis des Yukon. Scherer und sein Team waren mit Buschfliegern, Motorschlitten und Helikoptern in Gegenden unterwegs, die sonst unerreichbar sind.